Bitte beachten Sie: Zu allen Vorträgen sind uns Gäste herzlich willkommen. Alle Exkursionen sind den Mitgliedern vorbehalten.

Dieses Programm zur Erforschung und Erhaltung historischer Gärten können wir nur durchführen, wenn genügend finanzielle Mittel vorhanden sind.
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Aktuelle Veranstaltungen

Donnerstag, 23. August 2018,

Hofgärtners Reich – Geschichte und Zukunft des historischen Hofgärtnerei - Ensembles im Schloss Babelsberg

Fürst Pückler forderte für den Landschaftspark Babelsberg eine Hofgärtnerei als „unumgänglich notwendig.“ Ab 1861 wurde in den Wiesen im südlich ebenen Bereich des Parks die 2,2, ha große Hofgärtnerei als vollständiges Ensemble nach
modernstem gärtnerischen Wissen errichtet. Dieser interessante Teil des Gartendenkmals Babelsberg wartet dringend auf die Restaurierung und Wiederinbetriebnahme zur Präsentation historischer Gartenkultur.
Führung: Anne-Grit Reichelt

Ort: 16:30 Uhr, Hofgärtnerei, Park Babelsberg, 14482 Potsdam

Sonntag, 09. September 2018 - Samstag, 15. September 2018

Gartenkunst an der Loire – Schlösser und ihre Gärten in Frankreichs Königslandschaft (Studienreise)

Leitung: Prof. Dr. Michael Seiler
Bitte teilen Sie Ihr Interesse schriftlich (postalisch oder per E-Mail) mit.
Sie erhalten dann das Exkursionsprogramm und das Anmeldeformular,
über das Sie sich bis 14. Mai verbindlich anmelden können.

Freitag, 28. September 2018,

Blumengarten des Westhimmels – das blumige Toten- und Lebensreich In der koreanischen Mythologie Im Vergleich mit dem ägyptischen „Garten des Westens“

Ein toter Koreaner z.B. kann gar nicht „zur Hölle fahren, weil in der mythologischen Vorstellung Koreas keine Hölle existiert. Selbstverständlich gibt es die Vorstellung des Totenreichs. Es ist aber ein lichtdurchfluteter Blumengarten, der sich im Westhimmel befindet. Die Seele wird von der Todesgöttin dorthin geleitet, um - in eine Blume verwandelt - weiter zu leben, bis sie von der Göttin des Lebens in die Welt zurückgebracht wird, um als Mensch wiedergeboren zu werden.
Vortrag: Dr. Jeong-Hi Go

 

Ort: 18:00 Uhr, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr.3. (3.OG), 12165 Berlin

Freitag, 12. Oktober 2018,

Aus dem Reisetagebuch der Pückler Gesellschaft

Impressionen von der Gartenreise an die Loire (9. -15.9. 2018)
zusammengestellt und vorgetragen von Prof. Dr. Michael Seiler und weiteren Reiseteilnehmern.

Ort: 18:30 Uhr, Freie Volksbühne Berlin, Ruhrstr.6, 10709 Berlin

Freitag, 26. Oktober 2018 - Samstag, 27. Oktober 2018

Busexkursion nach Görlitz

Führung vor Ort: Dr. Peter Fibich
Schriftliche Anmeldung erforderlich

Freitag, 09. November 2018,

Historische Gärten im nördlichen Portugal

Sind die historischen Gärten Zentralportugals nur wenigen bekannt, so gilt das erst Recht für die Gärten im Norden des Landes. Hier prägt sich die Gartenkunst teils unter dem Einfluss der Kirche in ungewöhnlichen Anlagen aus. Sie gewinnt
andererseits in privaten Gärten ein eigentümliches Gesicht, das sich von dem der Gärten im Raum Lissabon, Sintra und Setúbal unterscheidet. Der Vortrag wird Anlagen von Braga bis Castelo Branco in den Blick nehmen und eine Übersicht über
Entwicklungen seit der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts geben.
Vortrag: Prof. Dr. Hubertus Fischer

Ort: 18.00 Uhr, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr.3 (3. OG), 12165 Berlin

Donnerstag, 22. November 2018,

Pierre-Joseph Redouté: Das Buch der Blumen

Prof. Dr. H. W. Lack hat Anfang diesen Jahres im Verlag Taschen „Pierre-Joseph Redouté: Das Buch der Blumen“ mit über 550 Reproduktionen der Bilder herausgegeben und das Leben und Werk dieses „Raffael der Blumen“ beschrieben. Prof. Lack wird unter Vorlage von Originalblättern über das Leben und Werk Redoutés berichten.
Vortrag: Prof. Dr. H.W. Lack

 

Ort: 18:00 Uhr, Bibliothek am Botanischen Garten und Botanischen Museum Berlin (1. OG im Botanischen Museum), Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin

Freitag, 07. Dezember 2018,

Spaziergang und Wanderlust. Zur aktuellen Neubetrachtung einer besonderen Naturerfahrung in den Künsten

„Durch die Natur zu sich selbst“ – dieses Versprechen gilt seit der Zeit um 1800 denjenigen, die sich auf den Weg machen, um nahe oder ferne Gegenden zu erkunden. Seit Rousseaus Diktum „Zurück zur Natur!“ entwickelte sich das Wandern zum Ausdruck eines modernen Lebensgefühls. Künstler und Schriftsteller entdeckten seit der Romantik die Natur zu Fuß und verstanden die Wanderung als Gleichnis der Lebensreise und der Selbsterkenntnis. Ausgehend von einem aktuell wieder erstarkten Interesse an der Kulturpraktik des Wanderns beleuchtet der Vortrag Bilder und Vorstellungen, die mit der Bewegung von Männern und Frauen in der Natur verbunden wurden.

Ort: 18.00 Uhr, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr.3 (3. OG), 12165 Berlin