Aktuelles

Tagung: Über Gärten im Gespräch

Die von unserer Pückler Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Dessau-Wörlitz-Kommission und der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz durchgeführte Jahrestagung war ein großer Erfolg.

"Über Gärten im Gespräch. Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhundert in Mittel- und Ostmitteleuropa"

- hier eine Besprechung des ersten Konferenztages von Christian Eger in der Mitteldeutschen Zeitung

Auszug: "Dorthin, in den historischen Gasthof „Zum Eichenkranz“ in Wörlitz, hat jetzt die universitäre Dessau-Wörlitz-Kommission zu ihrer Jahrestagung geladen, veranstaltet gemeinsam mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und der Pückler Gesellschaft für die Erforschung historischer Gärten. Seit Donnerstag und noch bis zu diesem Sonnabend sind auf der Empore des Gasthofes Simultan- Dolmetscherinnen im Einsatz, um die Vorträge vom Deutschen ins Polnische zu übersetzen, und umgekehrt. Jeweils zu empfangen über Kopfhörer, die für jeden Gast zu haben waren. Wenn auch noch die für Teilnehmer in der Ferne verabredete Online-Übertragung geklappt hätte (...) man hätte sagenmüssen: Besser geht’s nicht." Mitteldeutsche Zeitung, 11.09.2021

– ein ausführlicher Tagungsbericht folgt in Kürze -

 

Tagungsanmeldung

Im Anhang befindet sich die Anmeldungskarte

Wenn Sie gerne online teilnehmen möchten, können Sie das ebenfalls mit der Anmeldungskarte tun:

 

 

Tagungsvorbereitung Gärten im Gespräch

Die Vorbereitung unserer Tagung "Über Gärten im Gespräch" ist in vollem Gange.

Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa

Frau Dr. Andrea Thiele, die Forschungskoordinatorin des Interdisziplinären Zentrums für Europäische Aufklärungsforschung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Geschäftsführerin der Dessau-Wörlitz-Kommission, zeigt das Plakat der Tagung. Die Jahrestagung wird veranstaltet von der Dessau-Wörlitz-Kommission in Zusammenarbeit mit der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und der Pückler Gesellschaft für die Erforschung und Erhaltung historischer Gärten e.V.

Konzeption und wissenschaftliche Leitung
Koncepcja i kierownictwo naukowe
Conception and scientific management :

PD Dr. Michael Niedermeier, Dr. Jana Kittelmann, Dr. Ingo Pfeifer, Dr. Andrea Thiele

Im Anhang der Tagungsflyer zum Herunterladen

Busexkurion nach Branitz

 

 

 

Liebe Mitglieder,

 

wir freuen uns, Ihnen anlässlich des diesjährigen Jubiläums der Branitzer Parklandschaft eine

Busexkursion nach Branitz am 6. August 2021

anbieten  zu können.

 

Dr. Stefan Körner, Direktor der Stiftung Fürst – Pückler-Museum Schloss und Park Branitz und sein Team bereiten für uns ein vielfältiges  Besuchsprogramm vor.

 

Dr. Simone Neuhäuser, Fachbereichsleiterin Museum und Sammlungen, wird durch die Sonderausstellung Pückler industriös führen,

mit Dr. Claudius Wecke, Fachbereichsleiter Park und Gartendenkmalpflege, unternehmen wir einen Spaziergang zu bedeutenden Orten der Parkentwicklung  und

von Christoph Haase, Referent für Gartendenkmalpflege, können wir Neues über die

Branitzer Baumuniversität erfahren.

 

 

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen zum Exkursionsablauf folgen.

 

 

 

 

Mit besten Grüßen

Barbara Rams-Schumacher

Konferenzeinladung: Aspekte deutscher Gartenkunst der Fruehen Neuzeit (Irsee, 8-10 April 2o22)

Liebe Mitglieder der Pückler Gesellschaft und Freunde der Geschichte der Gartenkunst und Gartendenkmalpflege.

Wir machen Sie auf die folgende Tagung und den Call for Paper aufmerksam:

 

-------- Weitergeleitete Nachricht --------

Betreff: CFP: Aspekte deutscher Gartenkunst der Fruehen Neuzeit (Irsee, 8-10 Apr 22)
Datum: Tue, 29 Jun 2021 09:49:40 +0200
Von: ArtHist <arthist@lists.clio-online.de>



From: Zentralinstitut für Kunstgeschichte
Date: Jun 29, 2021
Subject: CFP: Aspekte deutscher Gartenkunst der Fruehen Neuzeit (Irsee, 8-10 Apr 22)

Schwabenakademie Irsee, 08.–10.04.2022
Eingabeschluss: 30.09.2021

„Herrliche schöne, wolgezierte und nutzbare Gärten“, so formulierte Johann Peschel in seiner „Garten-Ordnung“ (1597) pointiert die Funktion und Wahrnehmung von Gärten im semantischen Feld zwischen Zierde und Nutzen: eine in der Gartentheorie um 1600 häufig anzutreffende Polarisierung. Sie drückt den Aufstieg der Gartenkunst aus der Landwirtschaft aus und lässt zugleich in der Betonung der Zierfunktion die angestrebte Eingliederung der Gartenkunst in ein bestehendes theoretisches und Gattungssystem der Künste erkennen. Die Polarisierung von Nutzen und Zierde, von Natur und Kunst kann jedoch nur als ein Rahmensystem verstanden werden, in dem sich ein breiteres Spektrum von Gestaltungen und höfischen, städtischen, religiösen und wissenschaftlichen Nutzungskonzepten der Gärten im behandelten Zeitraum entwickelte.
Befasst sich die internationale Forschung seit langem intensiv mit den Gärten italienischer Villen oder französischer Schlösser, so lassen sich in der Erforschung der deutschen Gartenkunst der Frühen Neuzeit Desiderate erkennen, sieht man von einzelnen gut bearbeiteten Anlagen wie etwa dem Heidelberger Schlossgarten (Hortus palatinus) ab. Die Desiderate sind sicherlich auch auf spärliche Überlieferung und mangelnde Auseinandersetzung mit vorhandenen Quellen zurückzuführen. Die Tagung nimmt daher die Reise- und Sammlungsbeschreibungen von Philipp Hainhofer zum Anlass, um die deutsche Gartenkunst in einem Zeitraum zu behandeln, der im mittleren 16. Jahrhundert mit einer gesteigerten Würdigung und Wertigkeit von Gärten und Pflanzenkultur einsetzt und etwa mit dem Erscheinungsdatum von Joseph Furttenbachs „Architectura Recreationis“ (1640) endet.

Beispielsweise könnten folgende Themengebiete aufgegriffen werden:

- Entwurf, Gestaltung, Bepflanzung und Ausstattung höfischer Residenzgärten und bürgerlicher Gärten in den Städten
- Pflanzenkultur und Pflanzenverwendung
- Handel, Tausch von Pflanzen und Samen
- Ausbildung und berufliche Situation von Gärtnern
- Gartentheorie
- Das Verhältnis von Architektur und Garten
- Verbindung mit religiösen Praktiken (Einsiedeleien)
- Der Garten als Ort wissenschaftlicher Zusammenkünfte
- Der Blick auf und die Wahrnehmung und Beschreibung von Gärten (etwa in Reisejournalen)
- Die Auseinandersetzung deutscher Reisender und Gärtner mit europäischen Modellen
- Gärten in der bildenden Kunst, Literatur oder Musik

Themenvorschläge (in deutscher oder englischer Sprache) für bislang unpublizierte Beiträge mit einer Zusammenfassung (max. 2.000 Zeichen) und einem CV (mit Angaben der einschlägigen Publikationen) werden erbeten bis zum 30. September 2021 an: Hainhofer-Kolloquium-4@t-online.de
Die Reise- sowie Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden vom Veranstalter übernommen. – Tagungssprachen sind Deutsch und Englisch.
Doktorand*innen sowie Wissenschaftler*innen der Post-doc-Phase werden ausdrücklich zur Bewerbung ermutigt.
Die Tagungsbeiträge sollen in einem von Andreas Tacke, Iris Lauterbach und Michael Wenzel herausgegebenen Sammelband in der Hainhoferiana-Schriftenreihe der Schwabenakademie Irsee beim Michael Imhof Verlag (Petersberg) im Frühjahr 2023 gedruckt vorliegen.
Den Rahmen der Philipp-Hainhofer-Kolloquien der Schwabenakademie Irsee bildet das Langzeitvorhaben der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) „Kommentierte digitale Edition der Reise- und Sammlungsbeschreibungen Philipp Hainhofers (1578–1647)“ (https://www.kuenstlersozialgeschichte-trier.de/tak-sharc/philipp-hainhofer/). Für das IV. Philipp-Hainhofer-Kolloquium der Schwabenakademie Irsee konnte Prof. Dr. Iris Lauterbach vom Zentralinstitut für Kunstgeschichte (München) als Kooperationspartnerin gewonnen werden.

   
   
   

100. Geburtstag Lietzenseepark

Liebe Mitglieder, im Mai 2020 konnte der 100. Geburtstag des Lietzenseeparks leider nicht gefeiert werden. Wir freuen uns sehr, dass das Jubiläum nun nachgeholt wird und laden Sie zu einer Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem GartenForum Glienicke am 19. August 2021 herzlich ein. Weitere Informationen finden Sie im beigefügten PDF - Anhang. Anmeldungen bitte über das GartenForum Glienicke

Mit besten Grüßen Barbara Rams-Schumacher




Neubeginn! Wir gegen wieder hinaus in die Gärten

Liebe Mitglieder, die Freunde der Pückler Gesellschaft,
endlich können wir wieder Veranstaltungen planen und freuen uns darauf, Ihnen bald erste Vorschläge zu präsentieren.
 
Unseren Neustart beginnen wir mit einem Besuch auf der Pfaueninsel, zu dem wir hiermit herzlich einladen:
 
Freitag, 2. Juli 2021
Treffpunkt
14.00 Uhr am Fähranleger (Maskenpflicht auf der Fähre)
 
Von der 150 jährigen Friedenseiche an der Fähre auf jüngst erneuerten Wegen zum neuen Wasservogelteich
 
Führung: Prof. Dr. Michael Seiler und Jan Uhlig, Fachbereichsleiter Gartenabteilung Pfaueninsel/Glienicke
 
Die Teilnehmerzahl ist auf 40 Personen ( 2 x 20) begrenzt.
Es besteht keine Testpflicht.
Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich.
 
Über die weiteren Termine und das neue Programm informieren wir Sie in Kürze!

Tagungsankündigung: Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten in Mittel- und Osteuropa um 1800; 9. – 11. September 2021

Aufsatz zum Kleingartenwesen von G. Gröning

Wir möchten Sie auf den Aufsatz von Prof. Dr. em. Gert Grönig zur Geschichte des Kleingartenwesens in Frankfurt a.M. aufmerksam machen. Im Anhang forgt der Text als pdf.

Mitteilungen der Pückler Gesellschaft Bd. 27 (2013)

Ab jetzt steht unser Band: Mitteilungen der Pückler Gesellschaft Bd. 27 (2013) als pdf zur Lektüre und zum Herunterladen für Sie bereit:

Anja Eppert: Der Röhrsdorfer Grund. Auf den Spuren einer der ältesten landschaftlichen Anlagen Sachsen / Georg Engert: Der Röhrsdorfer Grund. Dresden (1912). Vorworte: Michael Niedermeier/ Dietmar Neumann. Redaktion: Michael Niedermeier. Gestaltung

Mitteilungsheft Bd. 24 (2009)

Das pdf des Mitteilungsheftes Bd. 24 (2009) (Machern - Rehder) steht ab jetzt als pdf-Fassung zur Lektüre zum Herunterladen für Sie bereit. 

Der Landschaftspark von Machern - Pücklers Gärtner J.H. Rehder

Mitteilungen der Pückler Gesellschaft Bd. 16 (2001)

Ab jetzt steht unser Band: Mitteilungen der Pückler Gesellschaft Bd. 16 (2001) als pdf zur Lektüre und zum Herunterladen für Sie bereit.

Die Zier- und Nutzgärten in Sanssouci von 1744 bis 1801

Newsletter

Liebe Pückler-Freundinnen und -Freunde,

wir hoffen, Sie alle sind gut in das neue Jahr gekommen – und weil uns wohl kaum etwas dringlicher beschäftigt, wünschen wir, es möge für uns alle ein gesundes neues Jahr bleiben und werden.

Welche Möglichkeiten haben wir, unsere Satzungsziele unter den Bedingungen der anhaltenden Pandemie zu verfolgen? Was können wir fortsetzen? Wie können wir das tun? Und können wir vielleicht Neues beginnen?

En plein air – die Befreiung vom Atelier genießen wir in der Landschaftsmalerei seit Constables Wolkengebirgen über der Weymouth Bay. Die Befreiung von geschlossenen Räumen genießt die Pückler Gesellschaft seit ihrer Gründung als besonderen Vorzug, mal mit, mal ohne sich auftürmende Wolkengebirge. Glücklicher Umstand, dass ihr Zweck die Erhaltung und Erforschung der Garten- und Landschaftskunst ist. Das hat sie vor anderen Gesellschaften voraus, die in dieser schwierigen Zeit nicht einfach ‚im Freien‘ ihre Ziele verfolgen können.

In Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Erhalten oder Gestalten?“ ist an eine Pleinair-Diskussion mit Prof. Adrian von Buttlar gedacht. Am liebsten würden wir uns dazu in einem Garten treffen. Rekonstruktion in der Gartendenkmalpflege bleibt also unser Thema. Nachdem wir im Januar 2020 den gut besuchten Auftakt mit Dr. Harald Blanke über Hundisburg hatten, wurden wir im September in Sanssouci durch Dr. Jörg Wacker mit den Problemen der Rekonstruktion an einem praktischen Beispiel vertraut gemacht. Urteilsfähig können wir in dieser Frage nur werden, wenn wir den Austausch mit Expertinnen und Experten, Praktikern und Praktikerinnen pflegen. Urteilsfähig müssen wir aber auch sein, weil es um eine Kernfrage im Umgang mit historischen Gärten geht.

Dass Gartendenkmalpflege keine leichte Aufgabe ist, haben wir 2016 in Portugal gesehen. Die Befreundung mit dieser wenig gekannten Gartenkultur am Rande Europas hat Folgen gehabt. Nicht nur sind uns andere nachgereist, inzwischen werden wir auch aus Portugal angefragt. Gesucht werden Expertise und Vermittlung für eine Pückler-Ausstellung in Lissabon. Es soll dabei nicht zuletzt um Pücklers Bedeutung für die moderne Landschaftsarchitektur gehen. Wir freuen uns über diese Aufmerksamkeit. Vielleicht gelingt es ja, auch einmal die Gärten im Norden des Landes zu besuchen. Jede weitere Verbindung nach Portugal kann uns dabei helfen. Hubertus Fischer hat als Mitglied des Vorstands eine Einladung zu einer Tagung in Queluz (Lissabon) für 2021 angenommen.

Nicht weniger liegt uns seit unserer Gartenreise im September 2015 unser Nachbarland im Osten am Herzen. Das Gartenbuch der Izabela Czartoryska hat sich auch in Polen als Türöffner erwiesen, zuletzt zum Palais Działyński in Posens Altstadt. Michael Seiler hat angeregt, die Gartenideen, die die Czartoryska in ihrem Buch aufgenommen und ihren Zwecken anverwandelt hat, genauer zu untersuchen. Auch ein solches Gespräch können wir uns gut im Garten, etwa auf der Pfaueninsel vorstellen. Vielleicht fördert es Beziehungen zutage, die uns bisher entgangen sind. Wenn eine solche Veranstaltung möglich wird, wollen wir gut vorbereitet sein. Nicht nur Czartoryskas Mancherlei Gedanken über die Art und Weise, Gärten anzulegen wollen studiert, sondern auch Michael Seilers neues Pfaueninsel-Buch will gelesen sein. Exemplare sind noch vorhanden. Bücher im Sessel lesen und über Bücher im Garten sprechen – es könnte schlechter kommen.

Obwohl sich das Spazierengehen in der aktuellen Situation zu einer außerordentlich beliebten und für nicht allzu wenige Menschen sogar neu entdeckten Freizeitbeschäftigung entwickelt hat, bleiben entferntere Gärten nun meist nicht nur für uns unerreichbar. Aber der Garten war auch immer schon ein Sehnsuchtsort, den die Phantasie beim Lesen und dem Betrachten von Gartenbildern betrat. Auf unserer Website laden wir dazu ein, Magische Gärten mit der hervorragenden Arte-Fernsehserie zu erkunden. Unsere Empfehlungen richten sich vor allem auf Folgen zu Gärten, die wir in den vergangenen Jahren auch mit eigenen Augen gesehen haben: Retrospektive, Wissens- und Schauenswertes, das wir vielleicht schon wieder vergessen haben oder das uns neu ist, und ein wenig nostalgische Wehmut.

Was kann man mit der Pückler Gesellschaft in diesen Zeiten noch Nutzbringendes tun? Seit der (Wieder‑)Gründung durch Gartenfreunde und Kunst- und Gartenhistoriker wie Dr. Hans B. Jessen, den Charlottenburger Schlösserdirektor Prof. Dr. Martin Sperlich, den Richter Bogumil Maetzel oder den Gartenhistoriker Folkwin Wendland im Jahre 1979 können wir nunmehr auch schon wieder auf eine über vierzigjährige Vereinsgeschichte zurückschauen. Es scheint uns gerade jetzt der Zeitpunkt günstig, das bisher Geleistete neu in den Blick zu nehmen, um daraus nicht zuletzt Anregungen für die Zukunft zu schöpfen. Wir haben uns daher entschlossen, unsere bisherigen Unternehmungen, Exkursionen und Vorträge aufzuarbeiten. So beginnen wir beispielsweise mit der Digitalisierung der zum Teil schon seit langem vergriffenen Hefte unserer Reihe Mitteilungen der Pückler Gesellschaft. Wir stellen diese nachgefragten Publikationen im pdf-Format auf unsere Internetseite und eröffnen so einer breiten interessierten Öffentlichkeit den Zugriff auf diese wegen ihres breiten Spektrums und ihrer Bedeutung für die Garten- und Landschaftsforschung wichtigen Publikationen (https://www.pueckler-gesellschaft.de/mitteilungshefte.html). Einführungen und Informationen zu den einzelnen Mitteilungsheften werden Sie dann auch in unserem Veranstaltungsprogramm finden.

Unsere Website bietet – abgesehen vom unersetzbaren realen Besuch von Gärten – Platz für manches, so auch für die Besprechung neuer Gartenbücher. Karin Seeber hat eine lang ersehnte Studie über Marie Luise Gotheins Geschichte der Gartenkunst vorgelegt, den Klassiker, der bei vielen von uns im Bücherschrank steht. Der Verlag fragte die Pückler Gesellschaft um eine Rezension an, und dem werden wir, sobald das Buch gelesen ist, gern nachkommen. Sicher können hier noch weitere ‚grüne‘ Lektüren die Leselust unserer Mitglieder anregen. Vielleicht fühlt sich der eine oder die andere eingeladen mitzuwirken?      

Wir wollen aber auch die Beziehungen in der direkten Nachbarschaft pflegen. Mit der Theodor Fontane Gesellschaft ist eine Begegnung verabredet. Sie gäbe uns Gelegenheit, unsere Pückler-Fontane-Matinee 2019 in Schloss Schönhausen in direktem Austausch fortzusetzen. Eventuell käme dafür der Schlosspark Charlottenburg in Betracht. Ein Nebenzweck könnte sein, dass die Gesellschaften ein wenig voneinander lernen, wie Schwierigkeiten am besten zu überwinden sind. Jede angedachte Begegnung steht natürlich unter Vorbehalt. Aber was möglich ist, werden wir möglich machen. Einen Teil unserer Aufgaben können wir auch dadurch erfüllen, dass wir uns, wie im Fall der geplanten Ausstellung in Lissabon, als Ansprech- und Kooperationspartner zur Verfügung stellen. Angesprochen wurden wir auch wegen der Übernahme einer privaten Fachbibliothek zu historischen Gärten. Eine Lösung zeichnet sich ab. Unsere Vermittlung war nicht weniger gefragt, als es um die Suche nach einem Nachwuchswissenschaftler für einen Forschungsauftrag ging. Hier zeichnet sich ein neues Aufgabenfeld im Rahmen unserer Gesellschaftsziele ab.

Neu möchten wir auch die Frage angehen, wie die Aufgeschlossenheit gegenüber historischen Gärten gefördert werden kann. Je früher, desto besser, scheint uns eine gute Maxime zu sein. Wenn wir auch die Kontaktaufnahme zu den Jugendbauhütten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz pandemiebedingt noch zurückstellen müssen, so kam doch der Gedanke auf, Inken Formanns Gartenkunst für Kinder an Schulen zu vermitteln. Dafür sollen Lehrerinnen und Lehrer angesprochen werden, die auf der Grundlage dieses Lehrwerkes einen Versuch starten wollen. Begonnenes fortsetzen und Neues beginnen: das könnte gelingen. Vielleicht auch mit diesem Neuansatz in der schulischen Bildung.

 

Und nicht vergessen: ohne Mitgliedsbeiträge können wir selbst im coronalen Ausnahmezustand nicht arbeiten…

 

Seien Sie alle herzlich gegrüßt

 

Ihre Mitglieder des Vorstands

Newsletter

Liebe Freunde und Freundinnen der Pückler Gesellschaft, bitte lesen Sie unseren "Newsletter" mit unseren Vorstellungen über unsere weiteren Planungen unter Programm

herzlich  Ihr Vorstand

Jahresbrief des Präsidenten Martin Vogtherr an die Unterstützer der SPSG

Prof. Dr. Martin Vogtherr wendet sich in seinem Jahresbrief an die Freunde und Unterstützer der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Am 22. Juni vorigen Jahres hatte der Präsident der SPSG bei einem Treffen mit unserer Geschäftsführerin Dr. Barbara Rams-Schumacher und unserem jetzigen Vorsitzender Dr. Michael Niedermeier sein großes Interesse an einer engen Zusammenarbeit mit der Pückler Gesellschaft betont. Das freiwillige Engagement der Mitglieder der Pückler Gesellschaft sei außerordentlich wichtig, trage es doch ganz wesentlich dazu bei, ein breiteres Verständnis für die Erhaltung und Erforschung der historischen Gartenanlagen zu wecken und zu befördern. Die SPSG möchte aus diesem Grund die Partnerschaft in Zukunft noch weiter ausbauen. Den Wortlaut seines Jahresbriefes können Sie hier nachlesen.

Tagung "Historische Gärten und Gesellschaft"

Liebe Gartenfreunde, liebe Pückler Mitglieder,

die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten präsentiert auf Ihre Internetseite die  Tagung "Historische Gärten und Gesellschaft". Prof. Dr. Hubertus Fischer, unser stellvertretender Vorsitzender, hielt auf dieser Tagung ein viel beachtetes Statement. Auf der Seite finden sich ebenfalls sehr gute digitale Präsentationen aller Gärten der SPSG.

 

https://www.youtube.com/watch?v=frerVkkoTm4&feature=youtu.be

https://www.spsg.de/index.php?id=12457

Weihnachtsbrief

Liebe Mitglieder und Freunde der Pückler Gesellschaft für die Erforschung und Erhaltung historischer Gärten!

Die neue Ausgabe der Bibliographie der deutschen Gartenliteratur ist da!!!

Wir freuen uns, auf unserer Internetseite wieder die aktualisierte Fassung der Bibliographie der deutschen Gartenliteratur präsentieren können. Die Bibliographie wird im Auftrage der Pückler Gesellschaft erarbeitet und publiziert. Sie umfaßt alle Buchtitel, Aufsätze und Studienabschlußarbeiten der Jahre 1987 bis 2019. Die Bibliographie wird von Dipl.-Ing. Landschaftssplanung Michael Rohleder (http://www.infofreiraum.de) auf der Basis der Bestände der Deutschen Gartenbaubibliothek und der Bereichsbibliothek Architektur und Kunstwissenschaft der TU Berlin erstellt. Sie umfaßt mittlerweile rd. 24 000 Einträge und kann kostenlos genutzt werden und steht als pdf zum Herunterladen frei zur Verfügung. (Siehe unter "Bibliographie")

Mitteilungen der Pückler Gesellschaft: Hermann Sello. Ein Gärtner auf Grand Tour

Der neue Band der "Mitteilungen der Pückler Gesellschaft" Bd. 33 (2020)

Jedes Mitglied der Pückler Gesellschaft erhält auf der Mitgliederversammlung ein Exemplar

Hier geht es zur Leseprobe:

 

Michael Seilers ultimatives Buch über die Pfaueninsel

Liebe Pückler Mitglieder,

nun ist es da: Michael Seilers großes Buch über die Pfaueninsel. Unser Vorsitzender hat fast genau zu seinem 80. Geburtstag sich und uns sein großartiges Kompendium geschenkt.

Michael Seiler war, wie Sie alle wissen, für viele Jahre als Oberkustos und später als Gartendirektor für die Pfaueninsel zuständig und ist der gründlichste Kenner ihrer Geschichte.

Wir alle bedanken uns bei Michael Seiler und wünschen dem Buch eine große Leserschaft, breite Anerkennung und viel Erfolg.

Hier geht es zur ersten Rezension: Christian Hlavac: In: Galatour. Zentrum für Garten, Landschaft und Tourismus

http://www.galatour.at/unsere-angebote/buchbesprechungen/landschaftsgarten-pfaueninsel.html

Leseprobe:

Buchtipp: Gartenkunst für Kinder

Liebe Gartenfreundinnen und -freunde, liebe Mitglieder!

hier ein Literaturtipp, Inken Formann hat zusammen mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Hessen das Lexikon für Kinder herausgegeben.

VDG Weimar; 1. Auflage 2020, 400 Seiten; 1300 Fotos, Illustrationen, Rätsel, Pläne undPorträts in Farbe; SBN: 978-3-89739-937-2, 28 Eur.

 

Zugleich ist von Inken Formann zusammen mit den Staatlichen Schlössern und Gärten Hessen das Bilderbuch für Kinder erschienen:

Die Epochen der Gartenkunst als Bilderbuch auf 16 Seiten; VDG Verlag Weimar, ISBN: 978-3-89739-939-6, 9,80 EUR

Hier geht es zur Leseprobe:

Buchbesprechung Czartoryska-Buch

Gartenpraxis 12/2018