Aktuelles

Weihnachtsbrief

Liebe Mitglieder der Pückler-Gesellschaft,  
liebe Freundinnen und Freunde historischer Gärten, 
schneller, als ich gucken konnte, hat mir die Künstliche Intelligenz von ChatGPT ein Sonett über einen winterlichen Garten geschrieben: 

Im kalten Hauch der Nacht erstarrt die Luft, 
der Garten ruht in stiller Wintergruft. 
Der Schnee legt weißen Teppich allezeit, 
und jeder Zweig birgt Frost in seinem Kleid. 
Der Brunnen schweigt, sein Lied ist eingefroren, 
die Stille trägt den Atem sacht davon. 
Ein Funke Mondlicht tanzt auf kaltem Boden, 
und Dahlien träumen still vom Sommerton. 
Doch unter Eis und kalter Glasdecke sacht 
kehrt neues Leben schon die Knospe macht. 
Der Winter öffnet langsam seine Pracht, 
in jener Ruhe wächst die Zukunft leicht. 
So ruht der Garten, doch sein Herz bleibt wach: 
Geduld, die jede Knospe neu entfacht. 

Gut, gegen Ende verhaspelt sich die Künstliche Intelligenz etwas in Versmaß und Reimschema, und über den Sinn des Verses „kehrt neues Leben schon die Knospe macht“ mag man auch etwas ergebnislos grübeln. Vor allem aber erscheint dieses Gedicht vielleicht nicht nur mir seelenlos und abgeschmackt. In rasender Schnelle hat die ungeheure Datenverarbeitungsmaschine konventionelle Bilder zusammengetragen und ohne jedes eigene Interesse nach konventioneller Wahrscheinlichkeit zusammengefügt. Das Ergebnis hat nichts zu tun mit der individuellen Intensität, mit der wir einen winterlichen Garten erleben, mit den unverwechselbaren Erfahrungen, die wir bei jedem Besuch eines Gartens machen. Denn wer Gärten liebt, erschließt sie sich als eine „Landschaft der Seele…, der er ablauscht, was er in sie hineingelegt hat“, schrieb Rudolf Borchardt im Leidenschaftlichen Gärtner.   
Wenn wir das nun sich neigende Pückler-Jahr Revue passieren lassen, mag jede und jeder selbst überprüfen, ob das stimmt. Die Gärten, die wir besucht haben oder von denen wir uns berichten ließen, bedeuten für uns alle immer etwas anderes. Manche Gärten berühren den einen mit der Qualität ihrer Gestaltung und in ihrer Geschichtlichkeit unmittelbar, manche nimmt die andere vielleicht nur mit höflichem Interesse zur Kenntnis. In diesem Sinne war für mich unser Besuch im Garten der Dada-Künstlerin Hannah Höch einer der Höhepunkte unseres Jahres. Seine Individualität als Schutzraum, als „hortus conclusus“ und Inspirationsquelle für die Künstlerin hat mich sehr berührt. Ein Besuch stand für mich seit vielen Jahren auf der persönlichen Must-see-Liste. Aber natürlich waren die Pücklers auch hier immer schon da – wer anders als Michael Seiler war in den späten 1970er Jahren mit seiner Expertise zur Stelle, als es galt, die Denkmalwürdigkeit dieses Gartens zu begutachten…!      
In Hannah Höchs Garten mussten wir uns vorsichtig über die schmalen Pfade zwischen der wuchernden Pflanzenpracht verteilen. Für die, denen das zu eng war, hatten wir auch Besuche in weitaus größeren Anlagen auf dem Programm, Exkursionen nach Dresden in den Großen Garten und in den Botanischen Garten mit seinen 10.000 Pflanzenarten. In Neuzelle war eine geschlossen erhaltene Klosteranlage zu erleben, zu der selbstverständlich auch ein barocker Klostergarten gehört, in Neuhardenberg die harmonisch modellierte Weiträumigkeit eines Landschaftsparks des frühen 19. Jahrhunderts. In Dresden führten uns Claudius Wecke als Bereichsleiter der Gärten der Sächsischen Schösser und Gärten und Barbara Ditsch als wissenschaftliche Leiterin des Botanischen Gartens, in Neuzelle Ralf Mainz und Roland Görlitz, in Neuhardenberg Adelheid Gräfin Schönborn. Sie alle sind mit diesen Gärten durch fachliche Kompetenz, sorgsame Pflege und persönliches Engagement innig verbunden. Und ihnen gilt wie all den anderen, die uns willkommen geheißen, geführt und berichtet haben, unser herzlicher Dank für die Bereitschaft, uns als Pückler-Gesellschaft an ihrem Wissen und an ihrer Liebe zu den Gärten teilhaben zu lassen. Das gilt natürlich ebenso für Uwe Held, der uns als Reviergärtner den wie in jedem Garten als ständig sich veränderndem lebendigen Raumkunstwerk nur aktuellen Zwischen-Stand der Arbeiten in Sacrow nahebrachte. Und auch für Ute Joksch, die stolz das restaurierte und nun wieder zu besichtigende Schloss auf der Pfaueninsel präsentierte. Schwelgten hier am Ende des 18. Jahrhunderts König Friedrich Wilhelm II. und seine Herzensfreundin Wilhelmine Ritz in eskapistischen Träumen, so erinnerte Jürgen Luh auch an die Schattenseiten der Geschichte der Pfaueninsel. Seine Ausführungen zu den Sommerfesten 1936/37 zeigten, wie sich auch die Nazigrößen mit Garteninszenierungen gegenseitig zu übertrumpfen suchten.Als Gartendirektor von Sanssouci war der unvergessene Harri Günther über Jahrzehnte der oberste Hüter der Potsdamer Anlagen. Seinem Andenken widmeten wir eine Veranstaltung, die Günthers gartenhistorische und -denkmalpflegerische Leistungen würdigte und bei der auch die persönlichen Reminiszenzen nicht zu kurz kamen. 
Mit Sacrow und der Pfaueninsel haben wir wieder einmal Anlagen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten besucht, zu der wir in der kommenden Zeit unsere Verbindungen erneuern und intensivieren wollen. Die preußischen Gärten sind die nächsten vor unserer Haustür; was sich hier tut, soll uns wieder stärker interessieren. 
Andere Themenschwerpunkte und -reihen haben wir weiterverfolgt und möchten das auch weiterhin fortsetzen. Unter dem Titel Hellgrün, den Jungen Perspektiven auf alte Gärten hat Alina Pilz über ihre Forschungen zu Eiskellern in brandenburgischen Gärten um 1800 berichtet, und in derselben Reihe werden wir im kommenden Jahr von Jan Rosciszewski das Neueste über Eduard Petzolds einstiges Wirken in Niederschlesien hören. Mit Nicolas A. Klöhn ging es dieses Jahr zu den Ulmen und Linden in Charlottenburg – welche Bäume im nächsten Jahr sachverständigst zu besichtigen sind, weiß ich schon, verrat’s aber nicht… 
Zu den Themen, die uns nicht mehr verlustig gehen werden, zählen die Herausforderungen des Klimawandels für die Erhaltung historischer Gärten. Was das bedeutet, wird uns deshalb immer wieder zu interessieren haben. Sören Schöbel-Rutschmann hat für uns referiert über die komplexen Rahmenbedingungen, die Zumutungen, aber auch die Chancen des Ausbaus der Windenergie. Wenn hier etwa aktuelle Entwicklungen mit den Zielen und Prinzipien der einstigen Lennéschen Landesverschönerung abgeglichen werden, so ist die Pückler-Gesellschaft dafür meiner Meinung nach ein durchaus geeigneter Ort für solche Diskussionen. Anfang des kommenden Jahres steht bereits ein Vortrag von Katharina Matheja von der SPSG zu nachhaltigem Wassermanagement in historischen Gärten auf dem Programm. 
Zu den Vorträgen, denen wir gelauscht haben, gehörte Marcus Köhlers Bericht über das englische Reisetagebuch Friedrich Karl von Hardenbergs, eine eminente Quelle zur Gartengeschichte des mittleren 18. Jahrhunderts. Den Vortrag hatten wir uns redlich verdient, denn die Erschließung und Edition der Dokumente gehörte zu den Projekten, die die Pückler-Gesellschaft als Verein für die Erhaltung und Erforschung historischer Gärten auch finanziell unterstützt hat.   
Clemens Alexander Wimmer entzifferte mit dem gewohnten gartenhistorischen Kenntnisreichtum für uns die Grammatik des Renaissancegartens, und Berit Ruge folgte den Spuren der Gold- und Rosenkreuzer durch den Potsdamer Neuen Garten. Solche hermetischen Bedeutungsschichten, die oft nur für bestimmte Kreise des Gartenpublikums bestimmt waren, erinnern uns wieder an die historische ebenso wie an die gegenwärtige Deutungsoffenheit von Gärten. Dabei sind die esoterischeren, gern aber äußerst profanen tagespolitischen Zielen verpflichteten Botschaften von Landschaftsgärten auch eine Spezialität von Michael Niedermeier. In Wörlitz hielt er einen Vortrag über den dortigen Venustempel und die Geheimnisse der Isis für das Begleitprogramm der Ausstellung Vulkane, Götter, Großsteingräber. Die Antike und das Gartenreich – wer ihn verpasst hat, dem bietet sich bei unserer Mitgliederversammlung im kommenden März noch einmal die Gelegenheit. Die Ausstellung selbst, die ich für die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz kuratieren durfte, haben wir im August besucht, sind dann im Park den vertrauten klassischen Göttern wiederbegegnet und haben vor allem die jüngst von Harald Meller und Franziska Knoll wiederentdeckten und rekonstruierten Nachbauten von ur- und frühgeschichtlichen Grabhügeln und Großsteingräbern begutachtet und diskutiert. Dass wir uns dabei in Bereichen des Parks umsahen, von denen selbst altgediente Pückler-Mitglieder behaupteten, hier wären sie noch nie gewesen, war dabei nicht ohne Reiz. Allerdings hatte ja schon der Prince de Ligne 1795 zu Wörlitz befunden: „Man denkt nun, man habe alles gesehen; aber mit nichten“… 
Die Bedeutung von ‚vaterländischen‘ Altertümern für die Gestaltung von Landschaftsgärten stand schon im Mittelpunkt des Interesses bei unserer ersten Veranstaltung im vergangenen Jahr, als Stefan Körner diesem Aspekt bei den Schöpfungen des auch hier natürlich wieder höchst eigenwilligen Fürsten Pückler nachging. Bekanntlich ließ sich Pückler in Branitz in einer ägyptisierenden Pyramide beerdigen. Und so war es nur folgerichtig, dass wir unseren Veranstaltungskreis anständig geschlossen haben und für unser letztes Treffen wieder nach Ägypten zurückgekehrt sind. Für die Ausstellung im Neuen Museum über den Botaniker und Ägyptologen Georg Schweinfurth hat Marina Heilmeyer die botanischen Schätze, die Schweinfurth hinterlassen hat, gesichtet. Und uns brachte sie damit die immense Vielschichtigkeit des Blumen- und Pflanzenschmucks im Totenkult des pharaonischen Nilreichs nahe. Die Zeugnisse der botanischen Studien Schweinfurths liegen auch in Krakau und Kairo, und da war es nicht weit bis zu enthusiastischen Exkursionsideen für die Pückler-Gesellschaft…     
Wer erst einmal lieber im Sessel oder am Schreibtisch sitzen bleibt, dem sei wie immer wärmstens die Lektüre unserer Website empfohlen: https://www.pueckler-gesellschaft.de/startseite.html. Hier finden Sie alles Aktuelle und Vergangene zu unserem Verein, unser eigenes Programm, aber auch Hinweise auf andere interessante Veranstaltungen etwa des Gartenforums Glienicke oder der Online-Vortragsreihe der Deutschen Gartenbaubibliothek.  
Der Ausblick aufs kommende Jahr sei kurz: Am 20. Januar wird Klaus von Krosigk mit seinem Vortrag zur Römischen Bank, einem der Lieblingselemente in den Gärten des 19. Jahrhunderts über das antikisierende Sitzen im Garten unseren Programmauftakt bilden. Im Anschluss gibt es ein Glas Wein, um auf das neue Pückler-Jahr anzustoßen. In diesem neuen Pückler-Jahr werden wir wieder Gärten in der Nähe besuchen und nach Thüringen exkurrieren, Ausstellungen besuchen wie gleich am 29. Januar die vom Deutschen Historischen Museum ausgerichtete, die sich den Vorstellungen von Natur durch die Jahrhunderte widmet, und Vorträge hören über böhmische Gärten, Kurorte oder die Gartentagebücher Emil von Sellos.   
Das alles gibt es für einen Jahresbeitrag von 50 Euro. Was wir damit gemacht haben und machen werden, erfahren Sie bei unserer Mitgliederversammlung am 27. März 2026. Wie wir alle wissen, muss sich auch die Pückler-Gesellschaft immer wieder neu erfinden, das Bewährte bewahren, sich aber auch neuen Herausforderungen stellen. Am 11. November haben wir den unrunden Geburtstag der Neuen Pückler-Gesellschaft gefeiert, die 1979 von Gartenenthusiasten (8 Herren) gegründet wurde – Gelegenheit, um an all diejenigen zu erinnern, die mit ihrem Engagement in den vergangenen Jahrzehnten und auch heute zum Gelingen der Arbeit unseres Vereins beitrugen und beitragen. Wir haben unsere langjährige Schatzmeisterin Uta Kleßmann gefeiert, und unser Dank gilt unserer Geschäftsführerin Elisabeth Roosens ebenso wie den Mitgliedern unseres Wissenschaftlichen Beirats. Und nun gilt es, mit dem gleichen und erneuerten Engagement weiterzumachen! Sie alle sind dazu eingeladen. 
Im letzten Frühjahr hat Hans von Trotha bei uns sein Buch über die Gartengeschichte in 333 Bildern vorgestellt. Wenn es draußen ungemütlich ist, lassen sich hier trefflich die historischen Gärten trockenen Fußes durchblättern. Und wenn Sie damit durch sind, können Sie jederzeit auf unserer Website auf die Bibliografie zur Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege zugreifen, die Frank Singhof umsichtig betreut und aktualisiert (Online-Bibliographie zur Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege). 1987 waren hier etwa 290 Titel verzeichnet, nun sind es 25.688. Sie werden Ihren Lesestoff finden.   


Ich habe für Sie nur noch ein japanisches Haiku aus dem 18. Jahrhundert, in dem der Dichter Buson einen winterlichen Tempelgarten auf sich wirken lässt: 


Der Wintersturm 
bläst kleine Steine 
gegen die Tempelglocke. 
Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Weihnachtsfest und einen gekonnten Rutsch ins Neue 
(Pückler-)Jahr, 

Ihr Marcus Becker im Namen des Vorstands der Pückler Gesellschaft 
Berlin, im Dezember 2025 

 

 

Gespräche am Rheinsberger Musenhof - Programm 2026

Das Thema Heinrich und die Frauen wurde nur angerissen. Es lohnt, dieses Thema weiter, ge-nauer zu verfolgen, es zu vertiefen, einen weiteren Stein ins Wasser zu werfen. Dies soll inner-halb der Gespräche am Rheinsberger Musenhof an ausgewählten Beispielen geschehen. Bitte entnehmen Sie dem beigefügten vorläufigen Programm die einzelnen Beiträge. 
Mit drei Konzertangeboten erhalten die Gespräche im Jubiläumsjahr einen besonderen musika-lischen Schwerpunkt, der sich gleichfalls dem 300. Geburtstag der Prinzessin Wilhelmine wid-met. Wir können uns darauf besonders freuen und danken insbesondere dem neuen künstleri-schen Leiter der Musikkultur 

Detaillierte Informationen zur Anmeldung und zum Programm erhalten Sie Ende Februar 2026. Falls Sie Rückfragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an mich: dr.detlef-fuchs@t-online.de 
Die Publikation des 2. Kolloquiums finden Sie nunmehr im Netz: 
https://perspectivia.net/receive/pnet_mods_00007135  
Wir wünschen Ihnen besinnliche Weihnachtsfeiertage und alles Gute für das neue Jahr! Mit herzlichen Grüßen im Namen aller Kooperationspartner 
gez. Dr. Detlef Fuchs 
Vorsitzender Kunst- und Kulturverein Rheinsberg e.V. 

Ein Literaturhinweis:

 

 

Online-Vortragsreihe der Dt. Gartenbaubibliothek e.V. - weiter geht's!

Sylvia Butenschön zum Thema
"Amtshausgärten - Ländliche Gartenkultur im 18. und 19. Jahrhundert"
 
Dienstag, den 13. Januar, 18.30 Uhr
 
Sie können sich über Zoom zuschalten: 
 
 
Über Ihre Beteiligung würden wir uns auch im kommenden Jahr wieder sehr freuen. Auch interessierte Nichtmitglieder sind wieder willkommen. 
 
Über weitere Vorträge der Reihe und sonstige Veranstaltungen informiert Sie https://gartenbaubibliothek.de/aktuelles 
 
Freundliche Grüße
Frank Singhof
Deutsche Gartenbaubibliothek e.V.
c/o Technische Universität Berlin
Universitätsbibliothek

Fasanenstr. 88
10623 Berlin
Raum 113a/115

Tel. 030 314-76149
singhof@hortlib.org
https://gartenbaubibliothek.de

 

Bibliographie 2024

Liebe Mitglieder, liebe Gartenfreunde,

wir können wieder stolz den neuen Jahrgang (2024) die große Gartenbibliographie auf unserer Internetseite präsentieren.  Frank Singhof von der Gartenbücherei e.V. hat in bewährt fachlicher Solidität alle Bücher und Aufsätze zum Thema Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege eruiert und zusammengestellt. Da viele der aufgeführten Veröffentlichungen bereits als Digitalisate zugänglich oder als Datensätze auffindbar sind, ist es um so wertvoller, daß Herr Singhof - wo es möglich war - die Links auch jeweils gesetzt hat. Somit besitzt die Bibliographie eine noch größere Nutzbarkeit als ohnehin schon.

Hier eine kleine Statistik, die uns Herr Singhof zusammengestellt hat.

Die Bibliographie insgesamt 25.774 Titel.

 

Online-Bibliographie zur Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege

 

 

Deutscher Gartenbuchpreis/German Garden Book Award 2024

Liebe Mitglieder, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß 2023 der erste und zweite Preis für das beste Buch über Gartengeschichte beim Deutschen Gartenbuchpreis/German Garden Book Award 2024 an Autoren ging, die aktiv in der Pückler Gesellschaft sind. Clemens Alexander Wimmer ist Mitglied des Beirates und Michael Niedermeier ist der Vorsitzende unseres Vereins. Der Band "Gärten im Gespräch" wurde angeregt von unserer Pückler-Exkursion in die polnischen Gärten im Jahre 2015 und unser "Czartoryska-Buch" (2018). Das Buch wurde von unserer Pückler Gesellschaft auch durch einen Druckkostenzuschuß gefördert.

 

Eine Rezension von Olga Granasztói zum Sammelband /Über Gärten im Gespräch/ wurde auf dem Rezensionsportal des Research Centre for the Humanities Institute for Literary Studies Budapest veröffentlicht

Summery: The garden art of the Eastern-Central European nobles around 1800 was the same high standard as Western European landscape gardening. The studies in the conference volume Über Gärten im Gespräch. Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa draw attention to the unique role high-ranking women in the region played in the creation of landscape gardens. The studies also provide excellent insight into how the gardens became mediators of the cosmopolitan and patriotic education of the Polish nobility.