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„Der Mythos von Machbuba“ - Vortrag im Schloss Branitz

„Der Mythos von Machbuba“ - Vortrag im Schloss Branitz
Am Donnerstag, 4. Dezember 2025, um 17:00 Uhr lädt die Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM) im Grünen Saal des Schloss Branitz zu einem Vortrag der Ethnologin Dr. Kerstin Volker-Saad ein, die Einblicke in ihr Buchprojekt „Birilele & Pückler: Der Mythos von Machbuba“ der Stiftung „Fürst-Pückler-Park Bad Muskau“ geben wird.
Im Zentrum stehen neueste Forschungsergebnisse zu Machbuba, aus dem Gebiet der Oromo im heutigen Äthiopien stammend – auch Bilillee oder Birilele benannt –, die Fürst Pückler 1837 in Khartum, im damals ägyptischen Sudan, erwarb und 1840 nach Muskau gebracht hatte. Ihre Biografie, die historischen Kontexte ihres Lebens sowie die vielfältigen Deutungen und Legenden, die sich bis heute um ihre Person ranken, beschäftigen Schriftstellerinnen und Schriftsteller sowie die Wissenschaft seit Jahrzehnten.
Der Vortrag präsentiert zentrale Inhalte aus dem 2026 erscheinenden Buch, das die Ergebnisse einer internationalen Tagung von 2022 in Bad Muskau darstellt. Die Publikation wird die erste umfassende wissenschaftliche Monografie zu Machbubas Schicksal und dessen späterer Rezeption sein und knüpft auch an die bisherigen Veröffentlichungen der Branitzer Stiftung an.
Abgüsse der Toten- und sog. Lebendmaske Machbubas aus den Branitzer Sammlungen werden im Rahmen der Veranstaltung temporär ausgestellt. Dies geschieht unter besonders pietätvollen Bedingungen.
Eintritt: 10 € pro Person
Wir bitten um Voranmeldung per Mail: service@pueckler-museum.de oder Tel: 0355 7515 0.
Online-Vortragsreihe der Dt. Gartenbaubibliothek e.V. - weiter geht's!
sehr geehrte Freunde der Gartenliteratur und der Gartengeschichte,
Frank Singhof
Deutsche Gartenbaubibliothek e.V.
c/o Technische Universität Berlin
Universitätsbibliothek
Fasanenstr. 88
10623 Berlin
Raum 113a/115
Tel. 030 314-76149
singhof@hortlib.org
https://gartenbaubibliothek.de
Vulkane, Götter, Großsteingräber: Die Antike und das Gartenreich
Der Antike begegnet man in Wörlitz auf Schritt und Tritt. Die erste Sonderausstellung im Haus der Fürstin in Wörlitz widmet sich vom 28. Mai bis 30. November 2025 den Facetten dieser Antikenbegeisterung des ausgehenden 18. Jahrhunderts und zeigt den kreativen Umgang mit Reiseerinnerungen, antiken Sammlungsobjekten und Kopien, antiken
Themen und Formen, mit dem sich die Zeitgenossen ihre Antike unverwechselbar zu eigen machten.
Bibliographie 2023
wir können wieder stolz den neuen Jahrgang (2023) die große Gartenbibliographie auf unserer Internetseite präsentieren. Frank Singhof von der Gartenbücherei e.V. hat in bewährt fachlicher Solidität alle Bücher und Aufsätze zum Thema Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege eruiert und zusammengestellt. Da viele der aufgeführten Veröffentlichungen bereits als Digitalisate zugänglich oder als Datensätze auffindbar sind, ist es um so wertvoller, daß Herr Singhof - wo es möglich war - die Links auch jeweils gesetzt hat. Somit besitzt die Bibliographie eine noch größere Nutzbarkeit als ohnehin schon.
Hier eine kleine Statistik, die uns Herr Singhof dankenswerter Weise zusammengestellt hat.
Die Bibliographie umfaßt von 1987 bis 2023 insgesamt 24.911 Titel.
Online-Bibliographie zur Gartengeschichte und Gartendenkmalpflege
Dr. Harri Günther - Gartendirektor von Sanssouci 1959 - 1992
Todesanzeige Tagesspiegel 27.03.2024
Wir haben im "Tagesspiegel" vom 27.3.2024 die Todesanzeige für Inge Staffa eingestellt.

Deutscher Gartenbuchpreis/German Garden Book Award 2024
Liebe Mitglieder, wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, daß 2023 der erste und zweite Preis für das beste Buch über Gartengeschichte beim Deutschen Gartenbuchpreis/German Garden Book Award 2024 an Autoren ging, die aktiv in der Pückler Gesellschaft sind. Clemens Alexander Wimmer ist Mitglied des Beirates und Michael Niedermeier ist der Vorsitzende unseres Vereins. Der Band "Gärten im Gespräch" wurde angeregt von unserer Pückler-Exkursion in die polnischen Gärten im Jahre 2015 und unser "Czartoryska-Buch" (2018). Das Buch wurde von unserer Pückler Gesellschaft auch durch einen Druckkostenzuschuß gefördert.
Summery: The garden art of the Eastern-Central European nobles around 1800 was the same high standard as Western European landscape gardening. The studies in the conference volume Über Gärten im Gespräch. Wechselwirkungen zwischen Landschaftsgärten des 18. und frühen 19. Jahrhunderts in Mittel- und Ostmitteleuropa draw attention to the unique role high-ranking women in the region played in the creation of landscape gardens. The studies also provide excellent insight into how the gardens became mediators of the cosmopolitan and patriotic education of the Polish nobility.