Satzung der Pückler Gesellschaft e.V. Berlin

Präambel

Die Pücklergesellschaft knüpft an die Tradition der Fürst Pücklergesellschaft an. Sie will dazu beitragen, dass die Wertschätzung und das Verständnis für historische Gärten wächst und will so deren Erforschung, Wiederherstellung und Pflege fördern. In diesem Rahmen will sie das Erbe der großen Gartenkünstler, wie das ihres Namenspatrons, in Erinnerung bringen und zur Kenntnis und wissenschaftlichen Erforschung ihrer Werke beitragen.

§ 1 Sitz und Zweck
  1. Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenverordnung.
  2. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die Zwecke verwendet werden, die der Satzung entsprechen. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 2 Zweck
  1. Die Pückler Gesellschaft ist ein Verein des bürgerlichen Rechts, der in das Vereinsregister eingetragen werden soll.
  2. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin. Ihr Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§ 3 Mitgliedschaft
  1. Mitglieder können natürliche und juristische Personen werden, die die Zwecke der Gesellschaft unterstützen.
  2. Die Mitgliedschaft wird erworben, wenn eine schriftliche Beitrittserklärung vom Vorstand schriftlich angenommen wird.
  3. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod einer natürlichen oder mit der Auflösung einer juristischen Person, ferner mit Austritt, der bis zum 30. September mit Wirkung ab Jahresende erklärt wird, oder durch Ausschluss.
  4. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen. Diese haben alle Mitgliedsrechte, zahlen aber keine Beiträge.
  5. Mitglieder werden durch Beschluss des Vorstandes aus der Gesellschaft ausgeschlossen, wenn sie durch ihr Verhalten die Gesellschaft schwer geschädigt haben. Sie können die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet nach Anhörung des Beirates endgültig über den Ausschluss.
§ 4 Vereinsmittel
  1. Die Gesellschaft beschafft die für ihre Arbeit erforderlichen Mittel durch Mitgliedsbeiträge, regelmäßige Förderungsbeiträge und Spenden.
  2. Die Höhe der Mitgliedsbeiträge, die bis zum 31. März des Geschäftsjahres jährlich zu entrichten sind, wird von der Mitgliederversammlung, jeweils für drei Jahre, auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen.
  3. Förderer verpflichten sich schriftlich, mindestens für drei Jahre Beiträge in einer von ihnen festzusetzenden Höhe zu zahlen.
§ 5 Organe

Organe der Gesellschaft sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand, der Beirat und die Kassenprüfer.

§ 6 Mitgliederversammlung
  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich zwischen dem 1. Januar und dem 30. Juni des geschäftsjahres statt.
  2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss des Vorstandes oder auf einen schriftlichen Antrag statt, der von mindestens 1/10 der Mitglieder unterzeichnet ist.
  3. Die Mitgliederversammlung wählt alle drei Jahre den Vorstand und - falls erforderlich - neue Vorstandsmitglieder. Sie entscheidet auf Vorschlag des Vorstandes über die Zusammensetzung des Beitrates. Sie wählt ferner jeweils für drei Jahre die Kassenprüfer. Die Mitgliederversammlung beschließt auf Antrag des Vorstandes oder von 1/3 der Mitglieder mit den Stimmen von mindestens 2/3 aller Mitglieder die Auflösung der Gesellschaft.
  4. Zur Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung gehören mindestens
    1. a) der Jahresbericht des Vorstandes
    2. b) der Kassenbericht des Kassenwartes
    3. c) der Bericht der Kassenprüfer und der Beschluss über die
      Entlastung des Vorstandes
  5. Zur Mitgliederversammlung sind alle Mitglieder durch einfachen Brief, der drei Wochen vorher abgesandt sein muß, zu laden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/20 der Mitglieder anwesend sind. Vorbehaltlich Abs. (3) Satz 4 werden Beschlüsse der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
  6. Über den Verlauf der Mitgliederversammlung und die darin gefassten Beschlüsse ist ein Protokoll zu erstellen, das vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
§ 7 Vorstand
  1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, dem Schriftführer, dem Kassenwart und einem weiteren Mitglied, dem besondere Aufgaben übertragen werden können.
  2. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
  3. Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter. Verfügungen über das Guthaben der Gesellschaft bedürfen der Unterschrift des Kassenwartes und eines weiteren Vorstandsmitglieds.
§ 8 Beirat
  1. Der Beirat besteht aus sachkundigen Personen, die aktiv für die Zwecke der Gesellschaft einzutreten bereit sind.
  2. Mitglied des Beirats wird, wer vom Vorstand dazu ernannt wird. Die Bestätigung durch die Mitgliederversammlung ist erforderlich. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Niederlegung des Amtes oder Abwahl durch die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes.
  3. Der Beirat schlägt dem Vorstand vor, welche Aufgaben der Gesellschaft vordringlich sind.
  4. entfällt
  5. Der Beirat wählt einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Er gibt sich eine Geschäftsordnung.
§ 9 Vermögensverwertung bei Auflösung
  1. Bei Auflösung der Gesellschaft oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes fällt ihr Vermögen an die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin - Brandenburg oder deren Rechtsnachfolger.
  2. Das Vermögen darf nur für den in § 2 genannten Zweck verwendet werden.

"Errichtet am 11. November 1979"
(Satzungsänderungen am 6.Januar 1981 und am 29. Januar 2003)