Zurückliegende Veranstaltungen des laufenden Jahres

Mittwoch, 19. April 2017,

Neues Rund um das Marmorpalais

Die Generalsanierung des Marmorpalais mit seiner Ufermauer und den Wasserparterres ist fast abgeschlossen. Das südliche Wasserparterre erstrahlt schon in seiner Frühjahrsbepflanzung. Am Nordparterre laufen die letzten Rekonstruktionsarbeiten. Gemeinsam besichtigen wir die neue Umgebung des Marmorpalais, die Orangerie mit ihren mediterranen Pflanzen und die historische Gärtnerei, wo bereits die Sommerblumen auf das Ende der Nachtfröste warten.
Führung: Sven Kerschek, SPSG, Fachbereichsleiter Neuer Garten

Ort: 15.00 Uhr am Ägyptischen Portal der Orangerie im Neuen Garten. Am Neuen Garten, 14467 Potsdam

Donnerstag, 23. März 2017,

Pückler und Lenné

50 Jahre Dialoge, Anregungen und Wechselwirkungen im Werk der beiden Gartenkünstler. Ein spezieller Blick gilt dabei dem direkten und indirekten Einfluss beider auf die Gestaltung des Landschaftsgartens Glienicke.
Vortrag: Prof. Dr. Michael Seiler

Anschließend Mitgliederversammlung (gesonderte Einladung ist erfolgt)

Ort: 18.00 Uhr, Schloss Glienicke (Marstall), Königstr. 36, 14109 Berlin

Freitag, 03. März 2017,

Antike Kunst und ihr Einfluss auf die abendländische Gartenkultur

Kunstwerke aus dem mediterranen und vorderasiatischen Raum bieten einen guten Einblick in die Naturvorstellungen der Antike, die anhand bedeutender Garten- und Landschaftsräume vorgestellt werden.
Vortrag: Dr. Katharina Lippold

Ort: 18.30 Uhr, Freie Volksbühne Berlin, Ruhrstr. 6, 10709 Berlin

Orientalischer-Palastgarten_Ninive-Relief_BM-London
Freitag, 24. Februar 2017,

Wer liest eigentlich Gartenbücher?

– Aus den Erfahrungen einer Verlegerin
1992 gründete Dr. Bettina Preiß den VDG Weimar, zu dessen Programmschwerpunkten u.a. Bücher über Gartenkunst und Gartengeschichte gehören. Die Verlegerin ist derzeit für die Programmgestaltung und Autorenbetreuung des Weimarer Verlagshauses arts + science weimar zuständig, zu dem mehrere Verlage gehören.
Vortrag: Dr. Bettina Preiß

 

Ort: 18.00 Uhr, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr. 3 (3. OG), 12165 Berlin

Freitag, 10. Februar 2017,

Schloss Steinort in Masuren

Die Geschichte eines Hauses als Spiegel für das Schicksal einer Region – Betrachtungen zu einem der letzten noch erhaltenen ostpreußischen Gutshäuser im heutigen Nordostpolen. Die Historikerin Dr. Bettina Bouresh ist seit 1991 beteiligt an dem Versuch, Steinort für die Zukunft zu retten.
Vortrag: Dr. Bettina Bouresh

Ort: 18.00, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr. 3 (3. OG), 12165 Berlin

Freitag, 27. Januar 2017,

Gärten und Landschaften zur Zeit des Kaisers Augustus

Garten der Casa del Citarista in Pompei (Foto: Franco Panzini)

Informationen zu den zahlreichen privaten und öffentlichen Gärten und Parkanlagen zur Zeit des Augustus findet man nicht nur in der antiken Literatur. Darüber hinaus liefern bildliche Darstellungen sowie archäologische Quellen wichtige Hinweise zu verschiedensten Fragen, die sich z.B. mit der Gestaltung und Ausstattung der Gärten
und Parks, ihrer Nutzung und Nutzungsdauer und ihren Besitzern beschäftigen. Der Vortrag gibt einen Überblick zu wichtigen Anlagen und Quellen dieser Epoche.
Vortrag: Dr. Sabine Albersmeier, Zentrum für Gartenkunst und Landschaftsarchitektur (CGL), Leibniz Universität Hannover

Ort: 18.30 Uhr, Freie Volksbühne Berlin, Ruhrstr. 6, 10709 Berlin

Freitag, 13. Januar 2017, 18:00 Uhr - 20:00 Uhr

Das klassische Hundegrab. Hofadel, Mätressen und die „republikanische“ Freiheit im Weimarer Park an der Ilm

Das Grab des Hundes einer herrschaftlichen Person in der Landschaft war seit der Antike Ausdruck von großer Noblesse, treuer Verbundheit und Tugend. 1799 wurde im Park an der Ilm ein Grabmal für den Löwenhund Leo in der Nähe des Tempelherrenhauses errichtet. Der Vortrag will anhand von zusammengetragenen Indizien erörtern, was das Hundegrab mit Mätressen des Herzogs Carl August zu tun hatte und warum der Gedenkstein vom Hofbildhauer Klauer offenbar von Bürgern zerschlagen worden ist. Anhand des Hundegrabs für den Schoßhund soll ein Versuch unternommen werden, die Semantik des Ilmparks und seine Topografie um 1800 neu zu deuten. Dabei wird auch Goethes Position zu den Auseinandersetzungen um die Schoßhunde in den Blick genommen werden.
Vortrag: PD Dr. Michael Niedermeier
18.00 Uhr, Ingeborg-Drewitz-Bibliothek, Grunewaldstr. 3 (3. OG), 12165 Berlin

Hundestein auf dem Hundegrab vom Löwenhündchen Leo im Weimarer Park an der Ilm, Zustand 1987 (Foto: Roland Dressler).